Das Projekt „Eine Hochschule für Alle“ analysiert und entwickelt gemeinsam mit Einrichtungen und Fakultäten, Dezernaten und Interessenvertretungen der TU Dortmund Handlungsbedarfe, Maßnahmen und konkrete Arbeitsschritte, um die Bedingungen für Chancengleichheit und Teilhabe von Studierenden mit Behinderung sowie chronischer Krankheit zu verbessern und Schritt für Schritt eine barrierefreie Hochschule zu realisieren. Grundlage hierfür ist die Empfehlung “Eine Hochschule für Alle“ der 6. Hochschulrektorenkonferenz (HRK) vom 21. April 2009.
Das Projekt (Laufzeit vom 1.12.2010 bis zum 30.11.2013) ist Partner des Projektverbundes „ProBAs“. Der Projektverbund wird vom Paul-Ehrlich-Institut koordiniert und hat die Weiterqualifikation schwerbehinderter Bachelor-Absolventen/Absolventinnen zum Ziel.
Schwerpunkte des Projekts im Bereich Bauen im Jahr 2011 sind die Erfassung von Barrieren in der bestehenden Bausubstanz der Hochschulgebäude sowie die Erarbeitung von Kriterien zur Umsetzung von Barrierefreiheit (DIN 18040-1) bei dem Bau von neuen Hochschulgebäuden. Im Bereich Studium liegt der Schwerpunkt im ersten Jahr in der chancengleichen Gestaltung von Prüfungen. Leitfäden werden abgestimmt und Verfahrensabläufe geprüft.
Wir sind dabei auf die Mitwirkung von möglichst vielen Hochschulangehörigen angewiesen. Wenn Ihnen Barrieren auffallen oder falls Sie konkrete Verbesserungsvorschläge für eine chancengerechte TU Dortmund haben, dann nehmen Sie doch bitte Kontakt mit uns auf.